Angebote Krisenbegleitung und Beratung

Der Arbeitskreis Leben Karlsruhe e.V. begleitet seit 1990 vorwiegend durch ehrenamtliche Mitarbeiter/innen Menschen bei Selbsttötungsgefahr und in Lebenskrisen, Menschen, die einen Suizidversuch überlebt haben und Hinterbliebene von Suizidtoten durch

  • Krisenintervention
  • problemorientierte Beratungsgespräche
  • Beratung über weiterführende fachliche Hilfe

Auch wer in seinem Umfeld jemanden erlebt, der möglicherweise suizidgefährdet ist, findet bei uns Information und Begleitung.

Das persönliche Gespräch auch zu ungewöhnlichen Zeiten, die Möglichkeit der Kontaktaufnahme auch außerhalb der Geschäftszeiten über die Telefonseelsorge sind besondere Merkmale der AKL Tätigkeit.

Die AKL Mitarbeiter/innen sind bereit, Hilfesuchende auf ihrem Weg der Krisenbewältigung zu begleiten und zu unterstützen.

Suizidprävention und Öffentlichkeitsarbeit 

Ein weiterer Schwerpunkt der Arbeit ist die Suizidprävention durch Information über Ursachen, Erkennen von Suizidalität und angemessenes Reagieren.

Dazu laden wir interessierte Gruppen und Schulklassen zu uns ein. Wir beteiligen uns mit dem Thema Suizidprävention an schulischen Projekttagen, am Religionsunterricht, an Fortbildungsveranstaltungen von psycho-sozialen Einrichtungen und bieten Vorträge, Diskussionsveranstaltungen sowie Schulungen an.

Besondere Angebote für Hinterbliebene

  • Gedenkgottesdienst 

Im November ist der Arbeitskreis Leben Karlsruhe e.V. jeweils Mitveranstalter eines ökumenischen Gottesdienstes zum Gedenken an Menschen, die durch Suizid gestorben sind. Der AKL gestaltet diesen Gottesdienst zusammen mit den beiden großen christlichen Kirchen, der Telefonseelsorge, der Brücke, dem Polizeipräsidium und mit Hinterbliebenen in der Kleinen Kirche in der Nähe des Karlsruher Marktplatzes. Siehe auch Plakat.

  • Neue Trauergruppe für Hinterbliebene nach Suizid

Wenn ein Mensch durch eigene Hand stirbt, bricht für die anderen, die ihm nahestanden, oft eine Welt zusammen. Die unmittelbare Begegnung mit dem Suizid ist für alle Menschen erschütternd. Sie stellt mehr als jede andere Todesart alles in Frage, auch den Sinn des eigenen Lebens. In einem geschützten Rahmen können Betroffene ihre Erfahrungen teilen. Dabei ist der Austausch eine große Hilfe beim Verarbeiten des traumatischen Erlebnisses. Es ist wichtig, mit der Trauer nicht alleine zu sein.

Die Trauergruppe findet an einem Abend im Monat von April bis November von 19:00 – 21:00 Uhr in der Hirschstraße 87 in der Südweststadt statt.

Die Kostenpauschale für 8 Abende beträgt insgesamt 80 € pro Person.

Dorothea Manz als hauptamtliche Mitarbeiterin im Arbeitskreis Leben e.V. leitet die Gruppe. Um eine Anmeldung und ein Vorgespräch wird unter folgender Telefonnummer oder E-Mail gebeten:
Tel.: 0721  811424 oder E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!